Presseerklärung

Herausgegeben vom Alternativen Palästinensischen Studentischen Pfad

Die Kommunikation zwischen dem palästinensischen Volk im Heimatland und in der Diaspora ist ein Recht und eine Pflicht – zionistische Angriffe werden uns nicht einschüchtern!

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Der zionistische Geheimdienst im besetzten Haifa hat eine palästinensische Studentin, Somaya Falah, unter dem Vorwand verhaftet, dass sie Kontakt zu „feindlichen Parteien“ hatte, und zwar im Zusammenhang mit ihrer Teilnahme an der Konferenz des Alternativen Palästinensischen Pfads (Masar Badil), die Ende Oktober 2021 in Madrid stattfand. Dies ist ein Versuch, die Palästinenser:innen im besetzten Palästina ’48 davon abzuhalten, mit Palästinenser:innen im Exil und in der Diaspora zu kommunizieren.

Wir vom Alternativen Palästinensischen Studentischen Pfad halten diese Unterdrückungsversuche nicht für neu oder ungewöhnlich für die zionistische Entität. Sie zeigen die tiefe zionistische Angst vor jedem Projekt, das den Kampf des palästinensischen Volkes gegen die unerbittlichen Bemühungen, uns zu fragmentieren, unterstützt.  Dies ist auch ein Angriff auf die Bewegung des Alternativen Palästinensischen Pfades. Er versucht die Bemühungen des palästinensischen Volkes zu unterdrücken, die anstreben, den Weg von Oslo zu überwinden und über seine katastrophalen Ergebnisse hinauszugehen, um stattdessen zum Kampf für die Befreiung des gesamten besetzten Palästinas, vom Fluss bis zum Meer, zurückzukehren.

Wir sind uns auch bewusst, dass ein Hauptziel dieser repressiven Maßnahme darin besteht, Studierende einzuschüchtern und die Einheit der palästinensischen Studierendenbewegung anzugreifen.

Dementsprechend rufen wir die Studierenden Palästinas und der arabischen Welt sowie die demokratischen Kräfte und Unterstützer:innen des palästinensischen Volkes auf der ganzen Welt auf, sich der palästinensischen Kampagne „Mutawassiloun“ anzuschließen, was übersetzt „in Kontakt“ bedeutet. Ziel dieser Kampagne ist es, Palästinenser:innen im Heimatland und in der Diaspora zu verbinden. Wir müssen diese Kampagne auch auf den arabischen und internationalen Raum übertragen und Brücken der Kommunikation als natürliches Recht des palästinensischen Volkes innerhalb und außerhalb Palästinas bauen, um allen Versuchen entgegenzutreten, die palästinensischen Rechte und die nationale Identität auszulöschen.

Wir werden an unserem natürlichen Recht und unserer Pflicht festhalten, mit unserem Volk im besetzten Palästina vom Fluss bis zum Meer zu kommunizieren. Wir streben den Wiederaufbau unserer Gewerkschaften, politischen und studentischen Organisationen an und bekräftigen unsere Beharrlichkeit und Entschlossenheit, mit unserem Programm und unseren Zielen fortzufahren. Wir werden diese kriminelle Politik, die sich gegen palästinensische Studierende und insbesondere gegen palästinensische Frauen richtet, aufdecken.

Gemeinsam werden wir die Einheit unserer palästinensischen Studierendenbewegung wiederherstellen

Gemeinsam bauen wir Brücken der Rückkehr und der Befreiung!

Kontakt zum Alternativen Palästinensischen Studentischen Pfad

students@masarbadil.org

 

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